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Die Vereinssatzung der St. Donatus-Schützenbruderschaft 1886 Straß e.V.

St. Donatus-Schützenbruderschaft 1886 Straß e.V. - Der Vorstand
Präambel Für alle in der nachstehenden Vereinssatzung genannten Bezeichnungen und Funktionen wurde die männliche Schreibweise gewählt.  Diese Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen und stehen zur Anwendung für weibliche und männliche Personen  gleichermaßen zur Verfügung.   § 1 Name und Sitz  Der Verein trägt den Namen St. Donatus-Schützenbruderschaft 1886 Straß e.V..  Er ist unter diesem Namen eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts zu Düren unter der Nr. VR 1157 und hat seinen Sitz in  Hürtgenwald-Straß. Die Schützenbruderschaft ist kirchlich verbunden mit der katholischen Pfarrgemeinde St. Antonius in Hürtgenwald-Gey oder deren  Rechtsnachfolgerin. § 2 Wesen und Aufgaben Die St. Donatus-Schützenbruderschaft 1886 Straß e.V. - im Folgenden „Schützenbruderschaft“ genannt - ist eine Vereinigung von  Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.  (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen - im Folgenden „Bund“ genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner  jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird. Getreu dem Wahlspruch des Bundes der Historischen Deutschen  Schützenbruderschaften "für Glaube, Sitte und Heimat" verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaft zu:  1. Bekenntnis des Glaubens durch a) Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Geiste der Ökumene haben die   Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten,   b) Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit, c) Werke christlicher Nächstenliebe. 2. Schutz der Sitte durch  a) Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben,  b) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport.  3. Liebe zur Heimat und zum Vaterland durch  a) Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn, b) tätige Nachbarschaftshilfe, c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem das dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels, d) Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen,  e) Heimatpflege und heimatliches Brauchtum, f)  Pflege der Spielmanns- und Tambourcorpsmusik. § 3 Gemeinnützigkeit 1. Die Schützenbruderschaft mit Sitz in Hürtgenwald-Straß verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im    Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).  2. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des traditionellen Brauchtums. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch -   Historisches Schießspiel wie beispielsweise den Vogelschuss -   Pflege des Spielmanns- u. Tambourcorpsmusik -   Ausrichtung und Durchführung von traditionellen Brauchtumsveranstaltungen und Festumzügen -   die Förderung des Sports. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch   die Ausübung des Schießsports. Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von Wettkämpfen, die Unterhaltung von Schießstandanlagen   Ausgleichssport wie beispielsweise die Ausrichtung von Wanderveranstaltungen, Rallyes etc. -   die Förderung kirchlicher Zwecke.   Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch   Begleitung und Unterstützung von Gottesdiensten und Aktionen wie beispielsweise Fronleichnamsprozessionen, Herrichtung von Gotteshäusern zu kirchlichen Festen, Hilfe bei kirchlichen Veranstaltungen  Unterstützung der Erhaltung und Errichtung der Kirchengebäude wie beispielsweise Kirchen, Pfarrheimen, Kapellen, Kreuzwege, Wegekreuze, Kreuzwegstationen, Friedhöfen etc.   aktive Teilnahme am Leben in der Pfarre - die Förderung mildtätiger Zwecke.  Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von caritativen Aktionen  die aktive Hilfe für Personen in Notsituationen, beispielsweise durch Krankenbesuche oder sonstigen Aktionen die geeignet sind, diese Notsituation zu lindern. Die Notlage kann aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Hilfsbedürftigkeit gegeben sein. -   die Förderung kultureller Zwecke.   Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch Förderung der Musik wie beispielsweise durch die Veranstaltung von Konzerten,  die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen im Sinne des § 68 Nr. 7 AO wie beispielsweise Schützenfeste Pflege und Erhaltung von historischen Kulturgegenständen wie beispielsweise Fahnen, Schützensilber, Urkunden und Aufzeichnungen oder sonstigen Gegenständen des traditionellen Brauchtums - die Förderung der Heimat. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch Überlieferung, Pflege und Leben der alt hergebrachten Traditionen und christlichen Werte, um diese für die   nachfolgenden Generationen zu erhalten und diesen Generationen aktiv die Heimat als sozialten Erfahrungs- und  Zugehörigkeitsraum mit all ihren geschichtlichen und kulturellen Traditionen zu vermitteln. Dazu gehört auch die Unterstützung und Unterhaltung von Museen, von Heimathäusern oder Begegnungsstätten.   - die Förderung der Jugendhilfe. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht aktive Jugendarbeit in der Form von Freizeitangeboten,  Durchführung von Jugendbegegnungen Durchführung von Bildungsmaßnahmen zur persönlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung von Jugendlichen - die Förderung der Völkerverständigung.  Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch die Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen, insbesondere um sich so für   ein friedliches Zusammenleben der Völker in Europa einzusetzen. 3. Die Schützenbruderschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.  4. Mittel der Schützenbruderschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine   Zuwendungen aus Mitteln der Schützenbruderschaft.  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 6. Die Bruderschaft darf Gelder an andere steuerbegünstige Körperschaften weiterleiten. § 4   Mitgliedschaft   1. Mitglied können Personen christlicher Konfession werden, die unbescholten und bereit sind, sich zum Inhalt dieser Satzung zu   verpflichten.  2. Das Gesuch um Aufnahme ist mit dem Anmeldeformular an den Vorstand der Schützenbruderschaft zu richten.   3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 4. Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Nichtkatholische Mitglieder verpflichten sich mit der   Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christliche Grundsätze.  Mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft und durch die Anerkennung dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder auf die   christlichen Grundsätze und zur christlichen Lebenshaltung. § 5   Verlust der Mitgliedschaft  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss.   2. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf   Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen. 3. Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung muss gegenüber dem Vorstand schriftlich abgegeben werden. 4. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet mehr als ein Jahr im Rückstand ist. 5. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung der Schützenbruderschaft nach vorheriger Anhörung des Betroffenen (rechtliches Gehör). Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzureichen. Bei Ausschluss findet keine Rückerstattung von Anteilen des Beitrages statt.  Ausgeschlossene Vorstandsmitglieder scheiden mit der Ausschlussentscheidung auch aus ihren Ämtern aus.   § 6 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen und sich an den   Veranstaltungen der Schützenbruderschaft zu beteiligen.   2. Darüber hinaus wird eine Teilnahme an den Veranstaltungen erwartet, die von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand zur Pflicht gemacht wurden. An kirchlichen Veranstaltungen sowie am Begräbnis eines Mitglieds sollen sich alle Mitglieder beteiligen. Jedes Mitglied hat nach vollberechtigter Mitgliedschaft das Recht auf den Königsschuss.  § 7   Jungschützen 1. Jugendliche bis zum vollendeten 24. Lebensjahr werden in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst. 2. Die Rechte der Schützenjugend ergeben sich, soweit die Jugend sich kein eigenes Statut gegeben hat, aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (BdSJ), sowie dem   Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ. 3. Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 24. Lebensjahr hinaus ein Amt in der Jungschützenabteilung ausüben. Jungschützen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Sie nehmen nur beratend an dieser teil. § 8 Ehrenmitglieder Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der  Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. § 9 Organe der Schützenbruderschaft  Organe der Schützenbruderschaft sind  a) die Mitgliederversammlung, b) der Vorstand.   § 10 Mitgliederversammlung 1. Jährlich ist mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. 2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 10% der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe beim Brudermeister beantragen. 3. Zur Mitgliederversammlung und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens vierzehn Tage vorher schriftlich unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung einzuladen. 4. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden/Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter,   einberufen und geleitet. 5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. 6. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt. 7. Auf Antrag kann die Mitgliederversammlung geheime Abstimmung beschließen. Anträge und Beschlüsse sind in ein Protokoll einzutragen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu  unterzeichnen.  § 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung Aufgabe der Mitgliederversammlung ist a) Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer, b) Beschlussfassung über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan, c) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer, d) Entlastung des Vorstandes nach Rechnungslegung, e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,  f)  Änderung der Satzung.  § 12 Vorstand 1. Der Vorstand besteht aus a) dem 1. Vorsitzenden/Brudermeister, b) dem 2. Vorsitzenden/stellvertretenden Brudermeister, c) dem 1. Kassenwart, d) dem 2. Kassenwart, e) dem 1. Geschäftsführer/Schriftführer,  f)  dem 2. Geschäftsführer/stellvertretender Schriftführer,  g) dem Schießmeister, h) dem Jungschützenmeister, i) einer unbestimmten Anzahl von Beisitzern.  Dem Vorstand gehören als weitere geborene Mitglieder an: j) als geistlicher Präses der Pfarrer der kath. Pfarrgemeinde St. Antonius in Hürtgenwald-Gey oder ein von ihm zu   benennender Geistlicher, k) der jeweils amtierende König, l) der ranghöchste General. 2. Der Jungschützenmeister wird nach den näheren Bestimmungen des Statuts der Schützenjugend von den Mitgliedern der   Jungschützenabteilung gewählt. Die Wahl bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. 3. Zum Schießmeister sollte nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist. 4. Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von vier Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur   Neuwahl im Amt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung. § 13 Gesetzlicher Vorstand  1. Der 1. Vorsitzende/Brudermeister, 1. Geschäftsführer/Schriftführer und der 1. Kassierer bilden den gesetzlichen Vorstand im   Sinne des § 26 BGB.  2. Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu   vertreten.   3. Rechtsverbindliche Erklärungen der Schützenbruderschaft werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes   abgegeben. § 14 Aufgaben des Vorstandes 1. Aufgaben des Vorstandes sind: a) Führung der laufenden Geschäfte,  b) Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr, c) Aufstellung eines Haushaltsplans, d) Erstattung der Tätigkeitsberichte,  e) Entscheidung über Neuaufnahmen in die Bruderschaft. 2. Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch ein Vorstandsmitglied erfolgt. 3. Die Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden/Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden/stellvertretenden Brudermeister einberufen und geleitet.  Die Beschlüsse sind in ein Protokoll einzutragen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer oder dessen  Stellvertreter zu unterzeichnen.    § 15 Beschreibung der Aufgaben des Vorstandes 1. Der Brudermeister ist der Repräsentant der Schützenbruderschaft. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die   Mitgliederversammlungen. Er vertritt die Bruderschaft in den Gremien des Bundes und seiner Untergliederungen. 2. Der stellvertretende Brudermeister vertritt den Brudermeister im Falle seiner Verhinderung.  3. Der Kassenwart ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der   Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen   und Rechnung zu legen. Er stellt den Voranschlag für das folgende Geschäftsjahr auf. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus, die vom Brudermeister gegenzuzeichnen sind. Er verwahrt die Sachwerte der Schützenbruderschaft. Geldmittel sind   bankmäßig anzulegen. Das Königssilber und sonstige bedeutende Sachwerte sind zu archivieren. 4. Dem Schriftführer obliegt das Schriftwesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk. Er fertigt   die Protokolle über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Zumindest die Anträge und Beschlüsse sind in diesen Protokollen einzutragen. 5. Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege   und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung   für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsportes. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet. 6. Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Schützenbruderschaft. Er trägt hier die Verantwortung und   vertritt deren Interessen im Vorstand und in der Mitgliederversammlung.   7. Der Kommandant organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit.  8. Der Präses wahrt die geistlichen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der Schützenbruderschaft.  § 16 Ausgabenwirtschaft In der Ausgabenwirtschaft ist der Vorstand an den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Voranschlag gebunden. Außerhalb des Voranschlages kann der Vorstand nur über einen von der Mitgliederversammlung festzusetzenden Betrag im Einzelfalle verfügen.   Der geschäftsführende Vorstand hat darüber hinaus im Rahmen eines, von der Mitgliederversammlung festgelegten Betrages, Verfügungsgewalt.   § 17 Vergütungen für die Vereinstätigkeit  1. Die Mitglieder des Vorstandes und evtl. anderer Gremien der Bruderschaft arbeiten  grundsätzlich ehrenamtlich und   ausdrücklich unentgeltlich ausgeübt. 2. Im Übrigen haben die Mitglieder des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Kosten für   Porto, Telefon usw. 3. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von vier Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht   werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden. 4. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.  § 18 Kassenprüfer Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden zwei Kassenprüfer prüfen die Führung der Kassenbücher und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht. Die Kassenprüfer werden jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählt.   § 19 Festveranstaltungen Die Schützenbruderschaft feiert jährlich das Patronatsfest im Kreise der Mitglieder und das Schützenfest als öffentliche Veranstaltung,  wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt die Mitgliederversammlung. Die Termine für diese beiden Veranstaltungen werden in der Geschäftsordnung festgelegt. § 20 Kirchliche Veranstaltungen Die Schützenbruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösen Leben. Insbesondere nimmt die Schützenbruderschaft in Tracht und mit Vereinsfahne(n) an der Fronleichnams- und der Pfarrprozession teil. § 21 Schützenbrauchtum Die Schützenbruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften geübte Schießspiel und   das Vogelschießen. § 22 Sportschießen Die Schützenbruderschaft pflegt und fördert das sportliche Schießen nach den Bestimmungen der Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft gewährt dem Bund in Erfüllung seiner Verpflichtungen als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen   Auskunfts- und Weisungsrechte. § 23 Sozialverpflichtung der Schützenbruderschaft  Die Schützenbruderschaft schützt seine Mitglieder durch den Abschluss einer Haftpflicht- und Unfallversicherung.  Die Mitglieder sollen am Begräbnis eines Schützenbruders unter Mitführung der Vereinsfahne teilnehmen. § 24 Kunst und Kultur Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die   alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokolle, katalogisiert, sorgfältig und sicher verwahrt werden.  § 25 Geschäftsordnung Die Schützenbruderschaft gibt sich eine Geschäftsordnung. Diese wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit   beschlossen. § 26 Schiedsgericht 1. Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Schützenbruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander, sollen vom   Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist das Schiedsgericht beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anzurufen. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht, sich direkt an das Schiedsgericht des Bundes zu   wenden. 2. Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der jeweils gültigen Fassung Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.  § 27 Datenschutz 1. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende   Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Auszeichnungen, Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende   Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich   nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen,   dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht. 2. Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten   personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis   kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.  3. Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von   Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am "Schwarzen Brett". Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung   (z. B. Übermittlung an Dritte) ist - mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen   Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände - nicht zulässig.  4. Als Mitglied des Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an   den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Austrittsdatum und   Vereinsmitgliedsnummer (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Die namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem. 5. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts- Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person.   Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt. 6. Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied ebenfalls einverstanden, dass Fotos von Veranstaltungen der Bruderschaft, auf denen   das Mitglied abgebildet ist, im Rahmen von Veröffentlichungen der Bruderschaft, z.B. auf der Homepage oder in Festschriften   veröffentlicht werden. Jedes Mitglied hat das Recht, der Veröffentlichung zu widersprechen, es sei denn, die Veröffentlichung   wäre nach § 23 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie auch ohne   Zustimmung zulässig. § 28 Satzungsänderung Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung der Schützenbruderschaft ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen   erforderlich. § 29 Auflösung der Schützenbruderschaft  1. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall des steuerbegünstigter Zwecks fällt das vorhandene   Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die katholische Pfarrgemeinde St. Antonius in Hürtgenwald-Gey oder deren Rechtsnachfolgerin mit der Auflage, dass Vermögen ausschließlich und unmittelbar für kirchlichen, mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken zu verwenden.   2. Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königsketten, Urkunden und Bücher fallen als erhaltenswerte Kulturgüter an die Gemeinde Hürtgenwald, die diese Gegenstände ausschließlich und unmittelbar für kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.  3. Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in Hürtgenwald-Straß mit gleicher   Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden. § 30 Inkrafttreten  Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 15.02.2013 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit. 

Die Vereinssatzung der St. Donatus-Schützenbruderschaft 1886 Straß e.V.

Satzung
Für Glaube, Sitte und Heimat Satzung